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Zelte
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Diese Zeltkonstruktion hält durch ca. 18 Häringe, an denen jeweils zwei der
Sptzen der Dachkonstruktion befestigt sind. Die Abspannungen scheinen die
Foretsetzungen der Rundbögen zu sein. Der Knick in der Dachkonstruktion ist durch
die sichtbaren Befestigungen nicht zu erklären. Eine Mittelstange ist ebensowenig
Teil der Darstellung.
Quelle:
Liber ad honorem augusti (Italien, 1196)
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Hier findet sich eine der seltenen Abbildungen der Innenkonstruktion eines Zeltes.
Deutlich sichtbar ist der Mittelmast. Bemerkenswert hierbei sind die Wurzeln oder
Füße am unteren Ende. Entweder ist dieser Mast einem Baum nachgearbeitet, um die
Stabilität zu erhöhen oder es handelt sich um einen entasteten Baum (was auch
die fehlenden Abspannungen erklären würde).
Die Dachkonstruktion scheint fest zu sein, während es sich bei den Seitenwänden
nur um eingehängte Vorhänge handelt. Das Kreuz auf dem Dach dient als Zier oder Zeichen.
Quelle:
Liber ad honorem augusti (Italien, 1196)
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Sitzgelegenheiten
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Fürst Roger sitzt hier auf einem schön verzierten Scherenstuhl (Tierkopf und Tatzen).
Die Sitzfläche wird durch ein Kissen geformt. Die Mittelachse erweckt den Eindruck,
klappbar zu sein.
Quelle:
Liber ad honorem augusti (Italien, 1196)
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Dieser Stuhl (oder Bank?) hat eindeutig eine Lehne, die den unteren Rücken stützt.
Die Füße stehen auf einer zu dem Sitzmöbel gehörenden Fußbank.
Der Schreiber hat - wie schon Walther von der Vogelweide schrieb - die Beine
übergeschlagen: Ich saz auf einem Steine und dahte Bein bei Beine.
Quelle:
Liber ad honorem augusti (Italien, 1196)
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Auch Heinrichs Thron hat eine Rückenlehne. In diesem Fall handelt es
sich sogar um eine hohe allerdings gerade Lehne. Die Füße stehen auch
hier auf einem Bänkchen.
Quelle:
Liber ad honorem augusti (Italien, 1196)
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Betten
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Rogers Krankenlager ist ein verziertes kurzes Bett mit einer dicken Auflage.
Das obere Ende ist erhöht, so dass Roger in einer halb aufgerichteten Lage liegt.
Quelle:
Liber ad honorem augusti (Italien, 1196)
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Auch dieses Bett fällt durch seine erhöhte Liegeposition auf. Es ist recht kurz,
hat aber durch seine hohen Füße eine große Bodenfreiheit. Die Bettpfosten sind
am oberen und am unteren Ende verziert.
Quelle:
Liber ad honorem augusti (Italien, 1196)
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Gefäße
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Dieser Krug wird Fürst Roger an einem Seil in seine Zelle heruntergelassen. Im Gegensatz
zu anderen ähnlichen Abbildungen von Weihrauchgefäßen kann man hier also von einem
Trinkgefäß ausgehen.
Quelle:
Liber ad honorem augusti (Italien, 1196)
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Diese wunderschön gezeichnete Feldflasche könnte so noch heute im Gebrauch sein.
Die beiden Henkel dienen wohl der Befestigung (am Gürtel?). Die Größe beträgt ca. 30cm
im Durchmesser. Bei geschätzten 3cm Dicke passen immerhin 2l Wasser hinein.
Quelle:
Liber ad honorem augusti (Italien, 1196)
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Der hier dargestellte Krug ist gut plastisch herausgearbeitet, was seine runden
Formen nochmals betont. Er dürfte ca. 25cm hoch sein und wäre dann ca. 20cm breit
(von Henkel zu Henkel). Material und Bemalung sind nicht ersichtlich.
Quelle:
Liber ad honorem augusti (Italien, 1196)
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Musikinstrumente
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Als einfaches Musikinstrument dienten Becken auch vor 800 Jahren schon dazu,
einen Militärmarsch musikalisch zu untermalen.
Quelle:
Liber ad honorem augusti (Italien, 1196)
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Diese große Trommel wurde an einem Gurt um den Hals oder den Rücken getragen.
Ein eingedrehter Stab wurde zum Anschlagen verwendet. Ob diese Verzierung allerdings
symbolische oder musikalische Bedeutung hat, entzieht sich meinem Verständnis.
Quelle:
Liber ad honorem augusti (Italien, 1196)
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Die Fanfare dient hier wie Becken und Trommel zur Ankündigung des Aufmarschs der
Truppen.
Quelle:
Liber ad honorem augusti (Italien, 1196)
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Werkzeug
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Diese Handspindel erscheint mir recht groß (ca. 30cm) und wird in einer
mir unbekannten Weise gehandhabt. Nichtsdestotrotz scheint es sich aber
um eine Spindel zu handeln.
Quelle:
Liber ad honorem augusti (Italien, 1196)
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Diese beiden Äxte dienen eindeutig als Werkzeug. Die obere gehört zu einem Boten und
mit der unteren fällt der Soldat Bäume. Abweichend zu heutigen Äxten geht
der Stiel durch das Blatt hindurch.
Quelle:
Liber ad honorem augusti (Italien, 1196)
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